Олег Юрьев: краткая библиографическая информация по 2009 г.

Книги
по-немецки:
1. Oleg Jurjew. Die russische Fracht. Roman. Frankfurt am Main, изд-во «Suhrkamp», 2009. Aus dem Russischen von Elke Erb und Olga Martynova, 223 S.

Это немецкий перевод романа «Винета», опубликованного только в журнале и до сих пор не вышедшего в России книгой. За время, прошедшее с выхода романа (он поступил в продажу в конце февраля), на него появилось свыше тридцати пяти рецензий в газетах, журналах, интернет-изданиях и радиопередачах немецкоязычного пространства, т. е., проще говоря, Германии, Австрии и немецкоговорящей части Швейцарии. Под загибом несколько цитат (далеко не все и не все самые забористые; просто то, что сейчас под рукой):

»Ein von Fantasie sprühendes, freches, sprachmächtiges Buch ist dem in Frankfurt lebenden Petersburger Autor Oleg Jurjew gelungen. [...] Vielleich ist überhaupt die Sprache der wahre Held dieser Russischen Fracht. Eine Sprache, die knistert und sprüht, die anekdoten- und anspielungsreich zwischen Jargon, Idiomatik, Lied- und andern Zitaten der »untergegangenen sowjetischen Zivilisation« changiert und sich mitunter zu herrlich schönen Lyrismen aufschwingt. In der bravourösen Übersetzung von Elke Erb und Olga Martynova wird sie auch dem deutschen Leser zum schieren Genuss.«

Ilma Rakusa, Die Zeit

»Das wirklich Unvergessliche und Beeindruckende an diesem Buch sind aber die visionären mythischen Bilder, die Jurjew findet, und mit denen er den Petersburgmythos fortschreibt, der die russische Literatur seit Puschkin, Gogol, Dostojewskij und Andrej Belyj durchzieht. Petersburg als von Zar Peter in die Luft erbaute Stadt. Eine leicht über der Erde und dem Wasser schwebende Himmelsinsel. Gehalten mit unzähligen Ankern an gusseisernen Ketten von auf dem Grund schwankenden Toten. Und immer vom Verschwinden, vom Untergang bedroht.«

Karla Hielscher, Deutschlandfunk, Köln

»Womit Jurjew die literarische Verschwendung zur Kunstform erhebt. Über Gogol schrieb Vladimir Nabokov einmal: „Gogols Kunst macht glaubhaft, dass Parallelen sich nicht nur schneiden können, sondern dass sie imstande sind, zu schlingern und sich auf höchst ausgefallene Weise zu verheddern, geradeso wie zwei Säulen, die sich im Wasser spiegeln, zu den wackligsten Verformungen fähig sind, falls das nötige Gekräusel da ist. Gogols Genie ist genau dies Gekräusel.“ Oleg Jurjew zählt zu den Großmeistern gegenwärtigen Gekräusels.«

ALEXANDER KLUY. Rheinischer Merkur, Bonn

»Man kann »Die russische Fracht« als Petersburger Antwort auf Sorokin lesen, als poetischen und ironischen Gegenentwurf, der Brutalität durch Bizarrerie und Machtgier durch Träume ersetzt. Oleg Jurjew macht sich keine Illusionen über die russische Gegenwart, aber er vertraut der Kraft und dem langen Atem der Phantasie. … Schwer zu entscheiden, ob es sich bei diesem Roman um einen verfremdeten Agenten-Thriller, ein Seeabenteuer, eine Amour fou oder eine Liebeserklärung an Sankt Petersburg handelt — wahrscheinlich um alles zusammen.«

Nicole Henneberg, FR

»Gogol, Bulgakow, Melville und Ahasver lassen grüßen, gemixt mit Sowjet-Underground-Kultur. Ein unersättlich anarchisches, zuweilen abstruses Lesevergnügen auf hoher Wörtersee.«

Veronika Seyr, Falter Woche 33/2009
»Die Übersetzerinnen (beide sind bereits als Lyrikerinnen, Erb auch als ›Prosanerin‹ in Erscheinung getreten) haben eine Meisterleistung vollbracht und viele Sprachspiele in ihren Text eingearbeitet — man kann vermuten, daß sie dem russischen Original sehr nahe gekommen sind. Unbedingte Leseempfehlung!«

Ulrich Rose, Ätherflügel und Pflasterstiefel (Blog)

»Was für Sätze. Hut ab vor den beiden Übersetzerinnen Elke Erb und Olga Martynova, die bei der Übertragung des Romans Die russische Fracht von Oleg Jurjew wunderbare Worte gefunden haben. … Traum und Realität, Erinnerung und Mythos — Jurjew öffnet dem Leser viele Zugangswege zum Verständnis seines Romans, ohne sich jedoch festzulegen. Würde David Lynch russische Romane schreiben, sähen sie so aus.«

Sarah Böhlau, Rezensöhnchen Nr. 44 2009

Сейчас мы снова нырнем под загиб, но сперва извинюсь, что не было ни сил, ни времени, ни конкретной причины переводить эти цитаты. Впрочем, очень многие из читателей этого журнала прекрасно понимают по-немецки, и далеко не только живущие в Германии.

СТИХИ

Журналы

по-русски:

1. «Новый берег» (Копенгаген), 24, 2009
2. «Новый берег», (Копенгаген) 25, 2009

ПРОЗА

Журналы

по-русски:

1. Лехаим (Москва), 10, 2009

по-немецки:

2. Katzen der Stadt Edenkoben. In: Oleg Jurjew (Hg.). Das Buch Nero, Festschrift für einen Dienstkater. Heidelberg, Verlag «Das Wunderhorn», 2009, 64 S.

СТАТЬИ И ЭССЕ

газеты, журналы, сетевые издания

по-немецки:

1. Газета «Der Tagesspiegel» (Berlin, Deutschland) — 11 статей (колонка «JURJEWS KLASSIKER») ссылки см. по метке oleg jurjew, к сожалению и здесь не все тексты находимы.
3. Газета «Frankfurter Rundschau» (Frankfurt am Main, Deutschland) — 1 статья: о «последнем романе» Набокова
4. Сетевое издание Perlentaucher.de: эссе о неразменных деньгах и черном коте: Auf der falschen Seite des Geldes
—— перевод на английский: сетевое издание signandsight.com: On the wrong side of the coin
5. Журнал «Kulturaustausch» (Berlin, Deutschland): эссе о мифологии дачи.

по-русски:

БУКНИК:
1. «Горлица советской ночи» — к 100-летию со дня рождения Эльги Львовны Линецкой
2.«С’из мир гут — их бин а йосем» — о «Мальчике Мотле» Шолом-Алейхема
3. «Мальчик Мотл остановился в Зальцбурге» — о книге Владимира Вертлиба «Остановки в пути»
4. «Как было весело умирать, или Название Лауры» — о «последнем романе» Набокова

Предисловие к кн.: Игорь Булатовский, «Стихи на время», М., Русский Гулливер, 2009

OpenSpace.ru:
«Два Миронова и наоборот» — об Александре Миронове и его новой книге.

СОСТАВЛЕНИЕ АНТОЛОГИЙ, ПОДГОТОВКА ИЗДАНИЙ

по-немецки:

Oleg Jurjew (Hg.). Das Buch Nero, Festschrift für einen Dienstkater. Heidelberg, Verlag «Das Wunderhorn», 2009, 64 S. — литературная антология в честь семилетнего юбилея кота Неро, служащего котом в «Кюнстлерхаузе» (т. е. стипендионном доме для писателей и художников) города Эденкобена,

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